
Ein Erdbeben erschüttert am Morgen alles. Der zweite Teil der Prophezeiung ist eingetroffen. Wir durchqueren jetzt das Tal der Träume. die Gegend wird von den Einheimischen gemieden.
Am Nachmittag erreichen wir den Quell, der als Wasserfall aus dem Berg sprudelt. hier ist der Krater, den die Sternschnuppe geschaffen hat. Hinter dem Krater ist ein Hügel, der von dem Aufprall einen Riss bekommen hat. Ein bestialischer Gestank kommt aus dem Inneren. Das innere ist mit Koshbasalt ausgekleidet, ein Gestein das magische Kräfte absorbiert. Hinter dem Berg ist ein alter orkischer Altar.
Wir steigen in den Hügel hinab. Wir finden eine Kammer, in der seit mehreren tausend Jahren jemand seine Notdurft verrichtet hat. Im Dreck sind auch elfische Knochen zu finden, denen das Mark ausgesaugt wurde. In der nächsten Kammer gibt es nur wenig Unrag. In einer Ecke sind auf einem Basaltstein elfische Speisen angerichtet. Die Speisen auf dem Stein erneuern sich immer wieder. An den Wänden sind Reliefs, die den Aufstieg und Fall der Hochelfen zeigen.
Im nächsten Raum sind zehn Nischen. Unrat liegt auf dem Boden. 7 Nischen haben gut erhaltene Skelette, eines mit einer silbernen Augenprothese. Zwei Nischen sind frei, in einer liegt ein Haufen Knochensplitter und Unrat bedeckt den Boden. Sonst ist hier nichts.
-------------- Karte Gefängnis ------------
Wir überlegen, dass der Hochkönig möglicherweise im Laufe der Zeit wahnsinnig geworden ist. Er ist aus seinem Gefängnis entflohen. Draußen finden wir nicht nur seine Spuren, sondern auch die Spuren von Beorns Leuten, die seine Fährte auch verfolgen. Wir folgen den Spuren. Der Wald wird immer fantastischer. Blumen, wie wir sie auf den Inseln hinter den Nebeln gesehen haben sprießen plötzlich überall. Hochelfen, die wir auf unseren Reisen kennen gelernt haben, wandeln geschäftig umher. Unter einem Baum finden wir den Hochkönig. Er ist ausgemergelt, verdreckt und von Krankheiten ausgezehrt. Fast gleichzeitig mit uns kommt Beorn an. Unser Magier geht sofort zu ihm und versucht, ihn zu trösten.