Am späten Nachmittag erreichen wir den Feenwald.
Erza wirft einen Odem auf den Wald und sieht ein starkes, magisches Feld. Neugierig wollen wir den Wald betreten, aber wir können keinen Fuß hineinsetzen. Erza versucht bewusst nicht ans hineinwollen zu denken, kommt aber trotzdem nicht hinein. Auch Ernesto hat keinen Erfolg - er hat versucht mit dem Pony hineinzureiten. Erza führt ein Pony in die Nähe des Waldrandes und lässt die Zügel schießen - und kann in den Wald kommen. Endlich kommen auch die anderen hinein.
Im Wald ist es wunderbar. Früchte, frisches Wasser, sanfte Lagerplätze... Wir übernachten.
Am Nachmittag des nächsten Tages hören wir ein Kichern und auf einer Lichtung schweben ein Haufen Waldfeen. Wir versuchen mit den Feen tanzend zu kommunizieren. Leider kenen wir die korrekten Bewegungen nicht. Als es wieder Zeit zum lagern wird, erklärt Erza Ernesto dass die Zeit hier im Wald schneller vergeht als draußen.
Am nächsten Tag lagern wir auf dem Haus eines Wurzelbolds. Der Wurzelbold erzählt von einem Monster mit Pelz und roten Augen, vier Beinen und Krallen. Es lebt in der Erde und wäre angeblich riesig. In der angegebenen Richtung findet sich der Bau einer Wolfsratte. Mit Hilfe von Wasser wird die Wolfsratte aus dem Bau getrieben und von Ernesto heldenhaft k.o. geschlagen. Avin und Wurlos der Wurzelbold streiten sich ob Reisen schön sind oder nicht. Avin fast zusammen, als Erza ihm erklärt, dass der Gnom Entfernungen natürlich in seiner eigenen Schrittgröße meint.
Wir lagern unter einer Pappel aus der plötzlich eine Dryade herausschaut. Wir unterhalten uns mit ihr. Sie erzählt uns von einer Nymphe am See. Es gibt auch einen Faun namens Palvenus. Die Dryade ist besonders redseelig da Quasselwurz an ihrem Baum wächst. Erza gräbt drei Wurzeln aus. Abends rasten wir wieder.
Den ganzen nächsten Tag sind wir im Wald unterwegs. Erza beginnt die Quasselwurz zu trocknen. Avin findet noch Basilikum im Wald. Abends wird wieder gerastet.
Am nächsten Tag hören wir frohe Flötentöne, die zum tanzen einladen. Der Faun. Wir fangen alle an zu tanken und uns froh der Musik hinzugeben. Sobald der Faun aufhört zu spielen, fallen alle in Schlaf.
Am nächsten Morgen machen wir uns wieder auf den Weg. Abends kommt Nebel auf und wir hören Hufklang. Eine Gruppe elfischer Reiter macht eine kurze Rast auf einer Lichtung. Die Gruppe ist zum Teil durchsichtig. Sie reitn auf einen Hügel zu, mit fünf Steelen oben drauf. Als sie nächer kommen, wird ein Teil des Hügels durchsichtig und gibt den Blick auf einen prachtvollen Saal frei. Die Gruppe verschwindet ohne Spuren zu hinterlassen im Hügel. Nur noch eine Spur der melancholischen Musik bleibt. Erza kann nur starke Magie im Allgemeinen feststellen. Wir rasten wieder.
Am nächsten Tag erreichen wir den See. Das andere Ufer ist vom Nebel verhüllt. Untr einer Linde sitzt eine blonde Elfe, die sich als Niam Goldhaar vorstellt, die Behüterin dieses Waldes. Sie spielt Harfe und lädt uns ein, ihr auf die Insel Osin zu folgen. Ein Boot taucht wie von Geisterhand aus dem Nebel auf. Im See sind zum Teil Gebäude zu sehen, eine versunkene Stadt. Die letzten Erinnerungen an Tir' Shana. Auf der Insel gibt es neben einer unscheinbaren Hütte die Ruinen eines Kristallpalastes. Niam führt uns zu einer Lichtung mit drei tanzenden Elfenstatuen.
Avin erzählt Niam unsere Geschichte. Die erklärt, dass sie Pyrdona kennt und dass diese böse ist. (vom Daza durchdrungen; Daza = der Namenlose) Sie erzählt, dass Tir' Shana von den Horden des Namenlosen niedergemacht wurde. Avin fragt sie nach den Götterstatuen aus:
- der Drache: Pyrdrakor
- die Frau mit dem Füllhorn: Orima
- die Katze: Zerzal
- die sich verändernde: Nurti
Niam erzählt, dass sich der König von Tir' Shana, Fenfarion, damals geopfert hat und damit viele seines Volkes in das Land hiner dem Nebel fliehen konnten. Die anderen Städte sind: Ireä, Mandalaya und Sim' Yala. Ometheons Bruder hieß Emeziel.
Niam gibt uns einen Becher Kräutersud der uns einschlafen lässt und als wir erwachen, befinden wir uns am Rand des Waldes.